Metten

150 JAHRE J-GCL METTEN – Diözesanwallfahrt

„Lerne aus den Jahren der Geschichte…

Frag die Alten, sie werden es Dir sagen!“

(Dtn 32,7)

Wallfahrt Metten

Liebe J-GCLerinnen und J-GCLer!

Das klingt ja ziemlich altklug und hört sich arg nach verstaubten Geschichtsunterricht an! Aber dieser Satz aus dem Buch Deuteronomium hat’s in sich. Der kann total spannend sein. Bei der diesjährigen Diözesanwallfahrt werden wir das herausfinden! Diese führt uns heuer nämlich nach Metten zum 150-jährigen Jubiläum der Ortsgemeinschaft. Am Freitag, 26. Mai 2017 werden wir mit der Diözesanwallfahrt nach Uttobrunn wandern, dabei mit dem Referat C in die Vergangenheit der Ortsgemeinschaft eintauchen und tatsächlich so manch „Alten“ befragen… Es wird echt spannend! Lass Dir das nicht entgehen!

Anschließend gibt’s einen fröhlichen Congregationsabend mit Abendessen im Mettner GCL-Heim und die Möglichkeit zum Übernachten. Und in Metten bis zum Samstag, 27. Mai 2017 zu bleiben, lohnt sich auch: Denn am nächsten Tag wird das Fest mit Dankgottesdienst, Festakt, Mittagessen und Vesper gebührend gefeiert.

Hier geht’s zur Einladung der Diözesanwallfahrt zum 150jährigen Jubiläum der GCL Metten.

Deggendorf hilft – wir helfen mit!

„Uns schickt der Himmel.“ Unter diesem Motto lief vom 13.-16. Juni die bundesweite 72-Stunden-Aktion unseres BDKJ Dachverbandes. Hier sollten Jugendgruppen in selbst ausgewählten Projekten drei Tage lang ihr soziales Engagement zeigen. Genau das richtige für uns! Geplant war mit einer Gruppe von tatkräftigen GCLern ab der neunten Klasse eine Säuberungsaktion an der Donau in Metten, doch als wenige Tage vor Beginn die Flut kam, fiel diese im wahrsten Sinne des Wortes ins Wasser. Wir entschieden uns jedoch, die Aktion nicht ausfallen zu lassen, denn beim Bewältigen der Schwierigkeiten, die das Hochwasser mit sich brachte, wurd72-Stundenen viele helfende Hände gebraucht. Daher setzten wir uns spontan mit dem Kreisjugendring Deggendorf in Verbindung, der die Koordinierung des Lagers für die Sachspenden zugunsten der Flutbetroffenen in der Parkgarage an der Ackerloh übernommen hatte. Nachdem wir Donnerstagnachmittag in kurzer Zeit auf Anregung der Gemeinde Metten in Zeitldorf einen Zaun abrissen, packten wir also Freitag und Samstag in Deggendorf mit an. An die Parkgarage kamen aus ganz Deutschland unvorstellbare Mengen an Hilfsgütern von Kleidung über Nahrungsmittel bis hin zu Waschmaschinen, Fernseher und Wasserkocher. Diese mussten schnell von den Lastwägen gepackt werden, da bereits die nächsten angekündigt waren. Hier waren vor allem die Kräfte unserer jungen Männer gefordert. Anschließend waren die Spenden zu sortieren, was bei, um es noch einmal zu betonen, dieser riesig großen Menge leichter gesagt, als getan war. Davon konnten sich auch unsere Besucher vom BDKJ überzeugen, die uns mit Buttons, Aufklebern, Armbändern, einer Kerze und einem Banner ausrüsteten, und uns daran erinnerten: „Dich schickt der Himmel!“. Und in diesem Bewusstsein vergingen die Tage wie im Flug und wir wurden nach der Arbeit auch schon von Pater Markus mit dem I-Bus abgeholt, der uns zurück nach Metten brachte. Denn wir schufteten nicht nur zusammen, sondern wir verbrachten auch die übrige Zeit miteinander und übernachteten gemeinsam im GCL-Heim. Und dabei ließen wir es uns auch so richtig gut gehen, denn verdient hatten wir es uns allemal. An einem Abend grillten wir, ein ausgiebiges Frühstück finanzierte uns der BDKJ und einmal kamen Besucher von der LAG mit einem Wohnwagen vorbei und machten uns Cocktails. Abends saßen wir gemütlich zusammen und genossen das Gefühl geholfen zu haben. Das Feedback vom Kreisjugendring war sehr positiv und wir haben die J-GCL optimal vertreten, denn unsere Gruppe war sehr zuverlässig und tatkräftig. Und auch untereinander hätte sie nicht besser sein können. Das bestätigt allein schon die Tatsache, dass sich aus dem gemütlichen Zusammensitzen an den Abenden teilweise ernste Gespräche entwickelten, aber wir auch bis spät in die Nacht hinein aus dem Lachen nicht mehr herauskamen.

 

Israelbericht Bilder

Jetz gibt es einige Bilder online zum Bericht der Israelfahrt der OG Metten.

Den Bericht findet ihr hier.

„Olle do!“ oder Was acht Pilger in Israel erlebten

Es ist bereits eine Tradition, dass P. Markus und die Mettener GCL in regelmäßigen Abständen eine Reise ins Heilige Land anbieten. Doch bedeutet dies für diejenigen, die an der Fahrt teilnehmen wollen, zu Hause immer eine Extraportion Überzeugungsarbeit. Letztendlich aber fand sich eine Reisegruppe von acht Mettener Schülern, Altmettenern und Gästen zusammen (P. Markus, Michaela Radlmaier, Theresa Eifler, Christopher Helmbrecht, Felix Praßer, Florian Biermeier, Georg Haering und Martin Weber), um gemeinsam nach Israel aufzubrechen.

Am 9. August 2010 versammelten wir uns pünktlich um 5:30 Uhr vor der Klosterverwaltung, um uns von Felix’ Vater nach München fahren zu lassen. Gerne hätte P. Markus uns durchgezählt und ausgerufen „Olle do!“. Doch wir mussten feststellen, dass einer von uns noch fehlte. Nach kurzer Wartezeit beschlossen wir, ihn von zu Hause abzuholen. Auf dem Weg dorthin kam er uns jedoch schon entgegen, sprang in den Bus und entschuldigte sich, er habe noch den Pass und die Krankenversicherungskarte suchen müssen. Trotzdem kamen wir rechtzeitig um 6:45 Uhr am Flughafen in München an. Dort merkten wir in der Abfertigungshalle schnell, dass wir in eine andere Kultur reisten: Wir waren umgeben von vielen Juden, die uns dort durch ihre Kippa oder ihren schwarzen Hut auffielen. Beim Aufgeben des Gepäcks erfuhr Christopher dann eine Extrabehandlung, weil er nicht – wie alle anderen – mit einem Koffer reiste, sondern mit einem Rucksack. Die Sicherheitskontrollen waren wie bei jedem anderen Flug auch. Nur Christopher musste seine Taschenlampe zerlegen…

Um 9:00 Uhr saßen wir im Flugzeug und starteten um 9:25 Uhr Richtung Israel. Auch beim Mittagessen an Bord zeigte es sich, dass eine Reise nach Israel schon etwas Besonderes ist, denn wir wurden gefragt, ob wir ein „Kosher Meal“ bestellt hätten. Wir landeten um etwa 13:55 Uhr Ortszeit in Israel am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv. Die Einreisekontrolle verlief eigentlich ohne Probleme, außer dass unser anscheinend höchst verdächtiger Christopher zweimal befragt wurde, was er denn in Israel tun wolle. Dann wurden wir von einer Dame mit dem Schild „Gruppe Haering“ empfangen, holten noch unser Gepäck ab und kamen endlich ins Freie. Das war sie also, die israelische Augusttemperatur, die uns da erst einmal ins Gesicht schlug und die uns im Laufe der nächsten Woche begleiten sollte. Bald aber konnten wir schon wieder den klimatisierten Bus besteigen, mit dem uns unser Driverguide Michael in den nächsten Tagen durch das Land fuhr. Laut Michael ist dies der beste Bus in ganz Israel. So fuhren wir also an der Mittelmeerküste entlang und an Haifa vorbei nach Norden, wo wir in Akko Halt machten und den Blick auf das Meer sowie die Meeresluft genossen. Diese Kreuzfahrerstadt hätte sicherlich einen längeren Aufenthalt verdient und es hätte noch viel zu sehen gegeben, aber wir wollten ja an diesem Abend noch in Tiberias ankommen. Als wir auf dem Weg dorthin an einer Tankstelle hielten, sahen wir zum ersten Mal Juden, die einfach am Straßenrand hielten und ihr Gebet Richtung Jerusalem verrichteten.

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