Prag 2017Am Morgen des 18. April machten sich sechs junge Frauen gemeinsam mit ihrem kirchlichen Assistenten Franz Pfeffer auf den Weg in die Goldene Stadt. Nach einer vierstündigen Zugfahrt wurden wir am Bahnhof abgeholt und in unser Hotel gebracht, das nur wenige Minuten von der Innenstadt entfernt war. Daher machten wir uns bereits am Ankunftstag auf den Weg in die Stadt, um sie zu erkunden.

Am nächsten Tag besuchten wir die Prager Burg und den Veitsdom am Hradschin. Ebenso besichtigten wir in diesem Viertel das Goldene Gässchen mit seinen kleinen Stübchen sowie den Ostermarkt im Burginnenhof. Nach der Burg genossen wir erst einmal ein heißes Getränk, denn der Wind hatte uns ganz schön ausgekühlt. Im April ist es dann doch noch nicht so warm. Nach dem Aufwärmen machten wir uns auf den Weg zum Heiligtum Maria Loreto, wo wir die Kirche Christi Geburt und die Loretokapelle besuchten. Nach einem so spannenden Tag waren wir froh, eine Weile sitzen zu können. Dazu hatten wir am Abend im Schwarzlichttheater, wo wir eine gesellschaftskritische Liebesgeschichte sahen.

Am Donnerstag besuchten wir das jüdische Viertel von Prag. Danach hatten wir noch ein wenig Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Bei Sonnenuntergang hielten wir noch einen spirituellen Impuls bei der Karlsbrücke.

Am Freitag stand uns einer der spannendsten Punkte der Pragfahrt bevor: Die Besichtigung des Klosters Strahov, das für Touristen nur bedingt zugänglich ist. Für uns aber schon! Denn dank der Kontakte von Franz Pfeffer durften wir uns das Kloster genauer ansehen. Bei einem Gottesdienst am Grab des Heiligen Norbert von Xanten, dem Ordensgründer der Prämonstratenser in der Klosterkirche, konnten wir für einen Moment innehalten.

Danach machten wir Rast im hauseigenen Restaurant, bevor wir in das Museum des Klosters gingen und dort auf wunderschöne Schätze sowie Reliquie des Heiligen Ignatius von Loyola stießen. Nach diesen überwältigenden Erlebnissen besuchten wir am nachmittag auch noch die Nikolauskapelle und das Prager Jesulein.

Alles in allem waren wir am Ende dieser Fahrt äußerst begeistert von Prag und einige von uns versprachen sich, auf alle Fälle wiederzukommen.

 

Autorin: Anna Braun