Konferenz unter Auflagen

Nachdem schon die letzte gemeinsame Diözesankonferenz der J-GCL-Diözesanverbände Regensburg im Frühjahr ausfallen musste, setzten wir umso mehr darauf, dass zumindest im Herbst wieder eine DK stattfinden konnte – schließlich standen einige Neuwahlen, darunter die von mehr als der halben Diözesanleitung, an. Unser Dank gilt an dieser Stelle allen, deren Amtszeit im Frühjahr ausgelaufen wäre, die aber ihre Aufgaben in der schwierigen letzten Zeit weiterhin wahrgenommen haben.

Von Vornherein war klar: Dies würde keine gewöhnliche Konferenz werden. Anstatt eines Wochenendes mit Übernachtungen wurde der Zeitplan auf einen Samstag zusammengekürzt und war dann auch entsprechend gefüllt. Anstatt im Jugendschulungshaus Karlstein trafen die Delegierten sich dieses Mal in der Turnhalle der Realschule Niedermünster in Regensburg. Und auch im Konferenzbetrieb war wenig wie gewohnt: Maskenpflicht, Desinfektionsmittel, regelmäßige Lüftungspausen und mindestens anderthalb Meter Abstand zwischen den Sitzplätzen.

Trotz all dieser Einschränkungen und der knappen Zeit gelang es, die nötigen Punkte auf der Tagesordnung zu besprechen. Mit großem Bedauern haben wir uns von unserer kirchlichen Assistentin Katharina Dilger, Diözesanleiterin Melanie Hartmann und dem erwachsenen Mitarbeiter Moritz Praßer getrennt. Wiedergewählt wurden mit breiter Mehrheit unser kirchlicher Assistent, Pfarrer Franz Pfeffer, und Diözesanleiter Moritz Obergrußberger. Und auch zwei Neuzugänge dürfen wir im Team der Diözesanleitungen begrüßen: Karolina Deutinger (OG Metten) und Katrin Gscheidmeier (OG Maria Ward Deggendorf) sind als ehrenamtliche Diözesanleiterinnen gewählt worden.

Außerdem wurden zwei Anträge beschlossen – zum einen die erneute Einsetzung einer Kommission, die das Zeltlager 2021 vorbereitet. Ob dieses wieder regulär stattfinden kann oder erneut ein digitales Ersatzangebot genügen muss, wird sich noch zeigen. Zum anderen die Gründung eines Trägervereins als neue Rechtsform für die beiden Diözesanverbände.

Süßigkeitenpäckchen zur Begrüßung, während der Pandemie produzierte Videos zur Vorstellung der Wahlämter, eine kleine Umfrage über neue Verbandskleidung und Grußworte der Vertreterinnen von BDKJ Regensburg und J-GCL Passau rundeten die Veranstaltung ab. Die Hygienemaßnahmen wurden beachtet und am Ende konnte auch der strikte Zeitplan fast auf die Minute genau eingehalten werden.

Es hat sich gezeigt, dass die J-GCL Regensburg auch unter erschwerten Bedingungen eine produktive Diözesankonferenz abhalten können und das Verbandsleben in der Pandemie zwar zurückgefahren wurde, aber längst nicht zum Erliegen gekommen ist. Dennoch hoffen wir natürlich alle auf eine baldige Verbesserung der Umstände und freuen uns auf ein Wiedersehen bei der nächsten Veranstaltung – ob analog oder digital!

(kd)